Sichere Stadt

Für unsere Zukunft in einer
sicheren Stadt

Eine Stadt, in der man sich sicher im Alltag auf der Straße bewegen kann – auch nachts. Die Rücksicht auf die Bedürfnisse von Jung bis Alt nimmt und in der man gut wohnen kann.

1. Ein bewachtes Fahrradparkhaus für Falkensee bauen

Mit dem Rad zum Bahnhof zu fahren, um dort in die Regionalbahn umzusteigen, gehört für viele von uns zum Alltag. Leider auch die Sorge, den abgestellten Drahtesel am Nachmittag oder Abend nicht mehr vorzufinden. Viele Fahrräder – selbst die klapprigsten- werden an den Bahnhöfen und ihrer Umgebung gestohlen oder Einzelteile abmontiert. Diesen Zustand will ich nicht akzeptieren. Es sollte möglich sein, das eigene Fahrrad dort tagsüber wie auch über Nacht sicher abstellen zu können.

Abschließbare Fahrradboxen sind hier ein erster Schritt. Ich werde mich darüber hinaus dafür einsetzen, dass Falkensee als Pilotprojekt ein bewachtes Fahrradparkhaus mitsamt Fahrradwerkstatt & Verleih am Bahnhof Falkensee bekommt.

Dort können alle ihr Fahrrad sicher abstellen, es reparieren lassen oder sich bei Bedarf eines leihen. Ein Fahrradparkhaus hat aber noch viele weitere positive Effekte. Wir schaffen damit Arbeitsplätze und setzen so zugleich einen Anreiz für die dringend notwendige Mobilitätswende. Wir reduzieren die Auslastung in den Bussen und sorgen für eine bequemere ÖPNV-Nutzung. Durch ein Fahrradparkhaus schaffen wir die Möglichkeit, den innerstädtischen Autoverkehr, den Lärm sowie das Unfallrisiko im Verkehr zu reduzieren, weil mehr Menschen das Fahrrad nutzen. Ein Fahrradparkhaus verbessert also unser aller Lebensqualität in Falkensee deutlich.

2. Straßen für alle: Im Straßenverkehr gut und sicher ans Ziel kommen

Eines meiner Kernanliegen ist die gleichberechtigte Teilnahme für alle im Straßenverkehr. Außerdem will ich die notwendige Verkehrswende voranbringen.

Mir ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass es kein Gegeneinander gibt. Ich halte nichts von Kategorien wie „die Autofahrer“ oder „die Fußgänger“ oder „die Radfahrer“. Die meisten Falkenseer und Falkenseerinnen sind wie ich mal das eine und mal das andere. Je nach Ziel, nach Wetter, nach persönlicher Verfassung, nach Lust und Laune. Es ist schön, wenn wir unsere Art der Fortbewegung frei wählen können. Wichtig ist doch für uns alle, dass wir unser Ziel sicher und gut erreichen.

Dafür brauchen wir neben einer guten Anbindung an Bus und Bahn auch ausgebaute Straßen. Am besten mit durchgehenden und sanierten Rad- und Gehwegen, abgesenkten Bordsteinen, glatten Randbereichen auch in Kopfsteinpflasterstraßen und noch mehr Tempo 30 und verkehrsberuhigte Zonen in der Stadt.

Wenn man gut und sicher mit dem Fahrrad durch die Stadt kommt, nutzt man es gerne und öfters als bisher. Auf Gehwegen ohne Stolperstellen, läuft man gerne eine Strecke mehr. Das nutzt dem Klima und bringt die Verkehrswende voran.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Bau von 1.500 Wohnungen in Schönwalde wird aktuell wieder der Ausbau des Havelländer Wegs diskutiert. Hier müssen unbedingt die Bedürfnisse der in Falkensee lebenden Menschen, insbesondere die der Anwohner*innen berücksichtigt werden.

Sinnvoller erscheint mir, den Bahnhof in Schönwalde wieder zu öffnen und Schnellbusse nach Berlin einzurichten. Dafür werde ich mich in der interkommunalen Zusammenarbeit und auch als Mitglied des Kreistages und der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Wirtschaftsregion Osthavelland stark machen.

3. Gute und sichere Radwege entwickeln

Wir alle wissen, dass Fahrradfahren in Falkensee mitunter abenteuerlich und gefährlich sein kann. Es ist kein Wunder, dass die Stadt im ADFC-Fahrradklimatest stets auf den hinteren Plätzen landet. Gründe dafür sind unter anderem die mangelnde Sicherheit beim Radfahren, die schlechte Qualität unserer Radwege, aber auch die viel zu vielen Fahrraddiebstähle. Um die Situation zu verbessern, wurde mit reger Bürgerbeteiligung ein gutes Radverkehrskonzept entwickelt und in der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet. Aber so richtig viel ist bisher leider nicht passiert. Ich will daher die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes beschleunigen.

Radfahrende sollen sich auch in unserer Stadt sicher fühlen können. Fahrradfahren soll hier richtig Spaß machen, so dass man das Auto gerne stehen lässt. Wenn sich die Attraktivität des Fahrradfahrens erhöht, tragen wir so außerdem zum Umwelt- und Klimaschutz bei.

4. Bahnhofsumfeld sicherer und attraktiver gestalten

Unsere Bahnhöfe sind zentrale Orte in unserer Stadt. Von hieraus reisen oder pendeln wir in die verschiedensten Richtungen und hier heißen wir Gäste willkommen. Bahnhöfe sind das Tor zur Stadt.

Unsere Bahnhöfe werden tagtäglich hoch frequentiert, aber viele von uns fühlen sich dort nicht wohl und die Bahnhöfe sind beschmiert und dreckig. Das Bahnhofsumfeld und die Unterführungen sind gerade bei Nacht keine Orte, an denen man sich sicher fühlt. Das will ich ändern. Durch Maßnahmen, wie z.B. mehr Beleuchtung, die Vermeidung von nicht einsehbaren Ecken, einer attraktiven Gestaltung und dem konsequenten Entfernen der Schmierereien kann man hier sicherlich einiges bewirken. Einsame Bahnhöfe wie Seegefeld brauchen ein eigenes Sicherheitskonzept. Dafür will ich mich einsetzen.

5. Für mehr Querungshilfen an Schulwegen und viel befahrenen Straßen sorgen

Viel zu oft müssen Menschen die zu Fuß, im Rollstuhl, mit dem Kinderwagen oder Rollator unterwegs sind, hunderte Meter Umweg in Kauf nehmen, um Straßen einigermaßen sicher überqueren zu können. Vielerorts fehlt es an Querungshilfen. Gerade an viel befahrenen Straßen und auf Schulwegen ist das besonders gefährlich. Als Stadtverordnete haben wir daher einen Masterplan Querungshilfen beschlossen. Diesen gilt es nun aber auch schnell umzusetzen, dafür mache ich mich stark.

Ich werde als Bürgermeisterin außerdem zügig den Kontakt zur Unteren Verkehrsbehörde aufnehmen, um mögliche Schwierigkeiten in der Umsetzung – wie zum Beispiel in der Hamburger Straße – umgehend herauszufinden. Der Masterplan soll zudem zeitnah überprüft und durch weitere Maßnahmen ergänzt werden. Schnell umsetzbare Lösungen sollen hierbei im Fokus stehen.

6. Generation 60+: Sicher unterwegs wissen

Rund ¼ aller Falkenseer und Falkenseerinnen sind Senior*innen. Manche sind gesund und munter und sehr mobil, andere sind bereits auf Unterstützung angewiesen. Ich möchte, dass sich alle gut und sicher in unserer Stadt bewegen können. Ob zu Fuß, mit dem Rad, Auto, Bus, Seniorenmobil oder Rollator unterwegs: Barrierefreiheit heißt das Zauberwort, dass eine sichere Mobilität ermöglicht.

Barrierefreie Gehwege, Bushaltestellen, Straßenquerungen und eine gute Straßenbeleuchtung sind hier ein Muss. Dafür setzte ich mich ein. Schattenspendende Bänke zum Ausruhen sollen in der ganzen Stadt zu finden sein, genauso wie öffentliche, barrierefreie Toiletten. All das gibt nicht nur Seniorinnen und Senioren die Sicherheit und Möglichkeit, sich uneingeschränkt in der Stadt zu bewegen, sondern allen.

7. Für eine sichere Zukunft unserer Unternehmen vor Ort: Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten 

Eine erfolgreiche Digitalisierung braucht den Glasfaserausbau. Unternehmen benötigen aufgrund des zunehmend wachsenden Datenverkehres eine leistungsfähige, digitale Infrastruktur um arbeits- und wettbewerbsfähig zu sein. Auch das Thema Energieeffizienz spielt eine immer größere Rolle. Glasfasernetze sind nicht nur nachhaltiger im Bau, sondern auch um ein vielfaches energieeffizienter im Betrieb als die alten Kupfernetze.

Gewerbegebiete, die diese Anforderungen nicht oder nur unzulänglich erfüllen, sind nicht mehr attraktiv. In ihnen haben Unternehmen keine Planungssicherheit, so dass sie ihre Standorte verlegen müssen. Damit uns das in Falkensee nicht passiert, will ich mich für einen flächendeckenden Breitbandausbau einsetzen und hier für unsere Unternehmer und Unternehmerinnen am Ball bleiben. Netzbetreiber brauchen eine verlässliche Ansprechpartnerin in der Kommune, Unternehmer*innen benötigen eine Unterstützung bei der Koordination und Kommunikation mit den Netzbetreibern.

Von einem sicheren Standort für unsere Unternehmen profitieren wir alle.

8. Stadtverwaltung modernisieren und Digitalisierung umsetzen

Die Falkenseer Stadtverwaltung zu modernisieren, heißt für mich nicht nur, einen rostigen Zaun vor dem Rathaus aufzuhübschen oder den Teppich im Treppenhaus befestigen zu lassen. Ich möchte den Beschäftigten einen modernen und gut ausgestatteten Arbeitsplatz bieten. Und die Bürger*innen sollen die Möglichkeit erhalten, viele Angebote der Stadt bequem online wahrnehmen zu können.

Datensicherheit zu gewährleisten und die Stadt nach Cyberangriffen wieder an den Start zu bringen, sind schwierige Aufgaben. Die Digitalisierung voranzutreiben, wird eine Mammutaufgabe.

Dafür muss IT-Infrastruktur bereitgestellt und Prozesse optimiert werden. Fachverfahren sind anzubinden, IT-Fachleute müssen gewonnen und ausgebildet werden. In allen Behörden heißt das erstmal, eine Mehrarbeit zu leisten und hier zu investieren. Es fällt nichts gleich weg, sondern es kommen für einen längeren Zeitraum Aufgaben dazu. Die Entlastung kommt erst nach einem großen Kraftakt und die Aufgaben sollten eigentlich schon vorgestern erledigt sein, denn seit 2017 sind alle deutschen Behörden verpflichtet, ihre Dienstleistungen auch online anzubieten. Und zwar flächendeckend und bis zum 31.12.2022! Und das neue Onlinezugangsgesetz OZG 2.0, das auch eine interne Verwaltungsdigitalisierung zur Pflicht machen soll, steht schon vor der Tür.

Bei der Bürgermeister*innenwahl entscheiden Sie, wen Sie mit der Umsetzung dieser Aufgaben betrauen wollen.

Für unsere Zukunft in einer …

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