Über mich: Privat und persönlich

Im Folgenden gewähre ich Ihnen gern einen Einblick in mein persönliches und privates Leben.

Foto aus der Jugend von Julia Concu

Meine Wurzeln

Vor 52 Jahren wurde ich als eine „Müller“ im nieder­sächsi­schen Laatzen bei Hannover geboren. Meine Groß­eltern stammen aus dem kleinen Ort Adelebsen bei Göttingen. Meine Eltern sind beide dort aufge­wachsen. Später zogen sie nach Lübeck und Hannover. Von dort aus ging es aus beruflichen Gründen mit mir und meinen beiden jüngeren Schwestern über Nordrhein-Westfalen in den grünen, an Falkensee angren­zen­den Havel­bezirk Berlin-Spandau, wo ich meine Kind­heit und Jugend verbrachte, an die ich mich gern zurück­erinnere. Als junge Erwachsene bezog ich meine erste eigene Wohnung im heutigen Berliner Stadt­bezirk Charlotten­burg-Wilmersdorf.

Mein Bildungsweg und meine berufliche Qualifikation

Nach dem Abitur 1990 am Hans-Carossa-Gymnasium in Spandau, entschloss ich mich zunächst zu einem frei­willigen sozialen Jahr. Das absolvierte ich im Spandauer Johannes­stift in einer Wohn­gruppe mit schwerst­behinderten Kindern. Um die Wartezeit bis zum Studium zu überbrücken, verdiente ich mein Geld bei Karstadt im Verkauf und an der Kasse.

Ein zentraler Wende­punkt in meiner beruflichen Entwicklung war das Studium an der Fach­hoch­schule für Verwal­tung und Rechts­pflege in Berlin, das ich 1995 erfolgreich mit einem Diplom abschloss. Da der Kinder- und Jugend­schutz für mich schon immer einen hohen Stellen­wert hatte, unter­suchte ich in meiner Diplom­arbeit, inwieweit der Staat Kinder und Jugend­liche vor Gewalt­darstellungen im Fern­sehen tat­säch­lich schützt und wo hier Lücken zu schließen sind. Im Rahmen meines Studiums musste ich mich außerdem mit Grund­stücks­recht, Handels­recht, Familien­recht, Zivil­recht und vielem anderen beschäfti­gen. Am spannend­sten fand ich Straf­recht. Deshalb bewarb ich mich nach dem Studium bei der Staats­anwalt­schaft Berlin. Anfangs wurde ich dort in der Abteilung für Steuer­delikte eingesetzt, später in der Hauptabteilung Vollstreckung.

Dort hatte ich neben z.B. Umwelt­delikten oder Verkehrs­straf­taten, Dieb­stahl und Körper­verlet­zungen mit politisch motivierten Straf­taten zu tun, später mit Drogen­delikten und Sexual­straf­taten. Heute führe ich als Justiz­amts­rätin einen mir fest zugeteil­ten Personal­stamm von circa 40 Personen in vier Unter­abtei­lungen. Neben den klassi­schen Führungs­- und Verwaltungsaufgaben, unterrichte ich regelmäßig Student*innen und bilde neue Kolleg*innen aus.

Mein beruflicher Alltag ist immer wieder eine große Heraus­for­de­rung, die zwischen­durch starke Nerven, viel Flexibilität, eine hohe Ausdauer und eine gute Menschenkenntnis verlangt. In meinem Beruf lasse ich mich tagtäglich mit Herz, Ver­stand und Ver­ant­wortungs­bewusst­sein auf die Sache und Menschen ein! Recht und Gerechtig­keit sind mir sehr wichtig.

Mein Leben in Falkensee

Der Falkenhagener Anger

verantwortungsbewusst, familienorientiert und naturverbunden

Ich bin seit 24 Jahren glück­lich mit meinem Mann Roberto verhei­ra­tet. Auf ihn kann ich mich 100%ig ver­las­sen. Roberto ist Diplom-Ingenieur für Elektro­tech­nik, arbeitet in der IT-Branche und ist spezia­li­siert auf Cyber­sicher­heit.

Wir sind stolze Eltern zweier inzwischen erwach­sener Töchter. 2003 zogen wir von Berlin nach Falkensee. Hier wuchsen unsere Kinder im Grünen mit vielen Haus­tieren auf. Aktuell verlassen sie nach und nach das Elternhaus, kurz: Sie werden „flügge“. Wie viele andere stolze Falken­seer Mütter und Väter, die ebenfalls ihre Kinder in ein selbst­stän­diges Leben begleiten, tun wir das mit einem lachen­den und einem weinenden Auge.

Ein Selfie von Julia und Roberto Concu

… was mir ansonsten lieb und teuer ist

Natürlich, meine kleine und zugleich große Familie, aber auch unser Freundeskreis und mein Garten! Ich bin oft mit dem Rad in Falkensee unterwegs, wenn ich Dinge zu erledigen habe, für die ich nicht mein Auto brauche, gehe gern in Falkensee spazieren oder treffe mich am ersten Sonntag im Monat am Falkenhagener See mit Gleichgesinnten zum Nordic Walking. Sie können gern dazu kommen!

Ich tanze seit der Jugend gern Standard und Latein, aber ab und an auch gern frei nach Pop und Rock. Reisen ermöglicht mir einen Blick über den eigenen Tellerrand und viel Entspannung. Wenn ich mich nicht gerade auf die nächste Sitzung der Stadtverordneten vorbereiten muss, und meine Katze mich lässt, lese ich Krimis.

Julia Concu auf einem Sportplatz

… ehrenamtlich engagiert für ein l(i)ebenswertes Falkensee

Als meine Töchter in die Kita kamen, habe ich den Förderverein der Kita Leipziger Allerlei gegründet. Es macht mich glücklich zu sehen, dass der Verein bis heute von ehrenamtlich aktiven Eltern fortgeführt und weiterentwickelt wurde. Viele Jahre war ich anschließend Elternsprecherin an der Grundschule und später am Gymnasium. Aus dieser Erfahrung heraus kann ich ganz klar sagen, dass es eine Herausforderung ist, Ehrenamt, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Aber ich weiß auch, wieviel Freude es bereitet!

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